Wir machen zusammen Apfelsaft

Was machen wir nur mit den vielen Äpfeln?  Na Klar, Apfelsaft!

Almut presst jedes Jahr Apfelsaft mit Kindern und Jugendlichen. In ihrem Selbstversorgergarten am Erdweg wachsen alte Apfelbäume, die noch ihre Eltern gepflanzt haben. Sie hängen dieses Jahr wieder voller saftiger roter Äpfel. Ihre zahlreichen Bienenvölker haben sicherlich auch zur reichhaltigen Ernte beigetragen.

Wir dürfen  die heruntergefallenen Äpfel aufsammeln, auch einige Birnen, aber  kein faules oder schimmliges Obst. Bei so vielen Händen sind im Nu  die Eimer und Säcke gefüllt und mit der Schubkarre zum Hof transportiert. Dort stehen moderne Geräte zum  Mahlen und Pressen der eingesammelten Äpfel bereit. Zuerst müssen die Äpfel gewaschen werden, danach kommen sie in die elektrische Mühle zum Zerkleinern oder Mahlen. Das daraus entstandene saftige Mahlgut nasche ich gerne, es schmeckt mir besser als der ganze Apfel. Danach geht die Masse in die Presse. Wir füllen langsam den Presssack voll und schon durch leichtes drücken mit den  Händen, fließt der köstliche honiggelbe Apfelsaft durch die Hydropresse. Am Ende wird mit dem angeschlossenen Wasserschlauch der letzte Saft herausgepresst. Hmm, unser selbstgepresster Apfelsaft schmeckt einfach nur gut und nach viel mehr.

Wir bekommen aus 10 kg Äpfel ungefähr 5 l Saft heraus. Bei größeren Mengen können wir den Saft pasteurisieren das heißt durch Wärme haltbar machen. Almut erwärmt 5l Saft kurz auf 75 Grad, so bleiben neben wertvollen Mineralstoffen auch noch Vitalstoffe erhalten. Danach muss der heiße Saft schnell abgefüllt werden. Große Mengen kommen in 5 l Plastikbeutel oder bei kleineren reichen auch sterilisierte  Glasflaschen zum Abfüllen aus.

Übrig bleibt der Trester oder der ausgepresste Kuchen. Über den freuen sich die Würmer auf dem Kompost oder in der Erde. Er ist ein hervorragender Dünger für den Garten. Hier schließt sich unsere Kreislauf wieder.

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