Fougasse mit Zitronenduft

Schritt-für-Schritt Bilder vom Rezept aus unserem BROT Backbuch. Einfach und schnell mit Geling-Garantie auch für Backanfänger!

Fougasse mit Zitronenduft

MIt diesem Geschenk auf unserem Lesezeichen möchten wir Sie animieren, Brot selbst zu backen, sei es als Fladen, Pizza oder Baguette. Es müssen ja nicht immer große Brotlaibe sein. Kaufen Sie das beste Mehl, das sie bekommen können und testen Sie dieses einfache Rezept. Im Blog gibt es noch weitere Brotrezepte, wie immer toll bebildert von Jutta oder, etwas einfacher mit meinem Sony Smartphone, hin und wieder auch von mir.

Hannastoechter.de ist ein privat geführter Blog der 2014 von uns Schwestern  Ulrike und Jutta Schneider gegründet und gemeinsam mit unseren zwei Schwestern Tina und Petra, sowie von unserer Nichte Kenia als Stammblogger regelmäßig belebt wird. 2015 haben wir ein gemeinsames Buchprojekt verwirklicht und aus diesem BROT Buch werden wir vom Coverbild das Fougasse Rezept hier im Blog für Sie veröffentlichen.

Fougasse mit Zitronenduft

Mein Fougasse Rezept lehnt sich an das Rezept von Richard Bertinet an und ist ein schnelles und einfaches Brot, das jedem Backanfänger gut gelingt. Mit Roggenmehl bestäubt und im Elektroofen gebacken sieht es genauso aus, als käme es aus einem echten Holzbackofen. Es macht süchtig und wird ganz schnell zu Ihrem schnellen Brot zu jeder Gelegenheit.

Fougasse BROT von Ulrike Schneider

Original Seite 91 aus unserem Buch BROT

Zutaten für  3–4 Fougasse

500 g Weizenmehl Type 550
15 g Frischhefe
10 g Salz
Saft von 1/2 Zitrone
350 ml Wasser
Feines Roggen-, Reis-, Mais- oder Weizenmehl zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine große Schüssel füllen und die Hefe fein hineinkrümeln. Salz, Zitronenschale und Wasser zufügen und 5 Minuten lang mit einer Rührmaschine auf niedrigster Stufe mischen, dann eine Stufe höher schalten und 7 Minuten lang kräftiger kneten, bis sich der Teig vom Schüsselboden löst, weich, aber elastisch ist. Den Teig mit Frischhaltefolie zugedeckt 90 Minuten lang an einem warmen Ort (am besten im Backofen mit eingeschaltetem Licht; das erzeugt in etwa 30 °C) ruhen lassen.  Während der Ruhezeit nach 30 und 60 Minuten dehnen und falten.
  2. Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein umgedrehtes Backblech mit aufheizen.
  3. Die Schüssel über der bemehlten Arbeitsfläche leicht schräg halten und mit einer Teigkarte den Teig als Ganzes vom Rand her vorsichtig herausheben, leicht mit Roggenmehl bestäuben und kontrolliert in Form eines Rechtecks auf dem Tisch ausbreiten, so dass er so wenig Luft wie möglich verliert. Nicht kneten! Den Teig in der Mitte teilen und jedes Rechteck in 2–3 gleich große spitzwinklige Dreiecke teilen.
  4. Die Dreiecke vorsichtig mit der Teigkarte auf ein gut bemehltes Holzbrettchen setzen, mit der Teigkarte ein Rippenmuster einstanzen. Die Schnitte gut auseinanderziehen, sonst laufen sie beim Aufgehen im Ofen wieder zusammen. Die einzelnen Rippen sollten aber nicht zu dünn ausfallen.
  5. Die Fougasse im vorgeheizten Backofen zügig auf das umgedrehte Backblech schieben, eine Espressotasse Wasser auf den Ofenboden gießen (Alternativen siehe S. 15) und die Ofentür schnell schließen (sehr WICHTIG! für deine gute Kruste). Nach 15 Minuten den Dampf aus dem Ofen entweichen lassen, die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 5–10 Minuten lang backen. Die Fougasse sollte leicht und knusprig sein.

 

Und hier hab ich euch noch den Video eingebettet, wie es Richard Bertinet in einer Fernsehsendung zeigt. Seine Art, den Teig ohne Maschinen zu kneten war für mich 2006 die Initialzündung selbst gutes Brot zu backen.

Im Blog gibts noch viel mehr aus unserem Brotbuch zu sehen…

Blick ins Buch mit weiteren vier gratis Rezepten

Unveröffentlichte Bilder aus dem Buch

Unser Wissen, wie sie aus einfachen Grundzutaten gutes Brote backen können, haben wir in diesem Buch zusammengetragen. Wir stellen Brotrezepte vor, die relativ wenig Hefe verwenden und dennoch einfach und schnell für zu Hause nachgemacht werden können. Viele Brote sind mit kalter Teigführung beschrieben, das wir persönlich als idealer Organisator fürs Brot backen entdeckt haben. Hier bei uns können die Mehle untereinander ausgetauscht und gerne auch mit Ur-Körnern wie Dinkel, Einkorn, Emmer und Kamut gemischt werden. Darüber hinaus geben wir unsere Backtipps weiter, wie ein gutes Brot im heimischen Backofen gelingt, auf was Sie achten müssen, wenn Sie am offenen Feuer backen, wie Sie ein Holzbackofen einschüren können oder wie Ihnen ein Brot im Kugelgrill oder Dutch-Oven gelingt.

In unserem Blogroll findet ihr ebenfalls schöne Brotblogs mit vielen Rezeptideen und auf Facebook veröffentlichen wir immer wieder neue Stories, Videos und Rezepte rund ums Brot aus aller Welt. Auch auf Pinterest zeigen wir BIlder anderer brotbegeisterter Leute sowie unsere Rezeptbilder, nicht nur in Sachen Brot. Hannas Töchter werden nicht müde, sich für gutes Brot und gesundes Essen einzusetzen!

Seien Sie Willkommen!
Ihre Ulrike und Jutta Schneider

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One comment on “Fougasse mit Zitronenduft
  1. Sorry, aber es IST Bertinets Rezept. Nur der Hefeanteil ist erhöht. Das macht das Brot nicht besser. Nach meiner Erfahrung ist der geringere Hefeanteil bei mehr Geduld während der ersten Gare absolut ein Gewinn, denn der Geschmack des Mehls kommt gut zur Geltung. Bei hohem Hefeanteil schmeckt alles nur nach Hefe. Verbessern kann man das Rezept durch Ersetzen eines geringen Mehlanteils (bei Brot immer 550er als Grundlage) durch Weizenvollkornmehl oder auch Roggenmehl 1050. Es geht auch Roggenvollkornmehl, aber das verändert die Teigkonsistenz sehr stark und macht die Bearbeitung für Anfänger unmöglich. Bei Zugabe von Vollkornmehl sollte man länger gehen lassen. Es ist eine Frage des Gefühls und der Erfahrung. Anfänger können Fougasse sicher backen, meist wird sie ihnen anfangs jedoch einfach nur hart. Man sollte es einige Male tun, um es ins Gefühl zu kriegen. Auch ist die Verarbeitung sehr weicher Teige mit viel Wasser wirklich nux für Neulinge. Bertinets Teig soll klebrig sein, je klebriger desto besser.
    Auf alles das sollte man vielleicht hinweisen. Wenn nicht im Buch, dann zumindest im Blog.
    Ich bin keine Klugscheisserin, auch wenn das hier so klingt. Das sollte es nicht. Es nervt mich bloss ein bisschen, dass alle immer nur von allen anderen abschreiben. Bertinet ist eindeutig der Urheber dieses Rezepts. Es gibt zwar einen Hinweis darauf, aber es ist keine Adaption. Es ist einfach Bertinet. Mit zu viel Hefe und ein paar Krümeln Zitrone.

    Ich wünsch Euch aber wirklich alles Liebe und viel Erfolg mit Euerm Blog!
    Bleibt gesund!
    Ganz lieb – Grit

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