Fotoausstellung, Kinder der Welt zuhause in Lörrach

Ich habe an einer Fotoausstellung der UNICEF Arbeitsgruppe Lörrach teilgenommen und vier Jugendliche dafür im Landkreis Lörrach fotografiert. Die Idee dazu hatte Frau Christine Langen, die die UNICEF Arbeitsgruppe in Lörrach leitet. Einige namhafte Fotografen aus der Region machten mit und fotografierten Jugendliche mit ausländischen Wurzeln von 0 bis 18 Jahren, die hier integriert werden. Da die analoge Ausstellung aus aktuellem Anlass noch nicht zustande kam, hatten Frau Langen und ihr Mann Hanno die Idee einer digitalen Ausstellung mit Kommentaren der Kids oder Eltern. Entscheidend dabei mitgeholfen haben auch die Lehrer der Schüler. Hier kommen Lara mit Buch, Fatima mit Fussball, Adisa mit Hund und Anisa mit Basketball aus der Gemeinschaftsschule in Weil zu Wort. Für die Fotoausstellung wurden insgesamt 55 Kinder aus 25 Nationen fotografiert. Dabei sind 42 Bilder entstanden. Die digitale Ausstellung mit Kommentaren findet ihr hier unter Fairnetzt Lörrach.

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Lara, 14 Jahre aus dem Libanon: “ Ich trage beide Länder in meinem Herzen. In Lörrach ist mir die Stadtbibliothek besonders wichtig. Ich wünsche mir, dass es keinen Rassismus und kein Mobbing mehr gibt.“

Fatima, 10 Jahre, Nordafrika: “ Meine Freundin Adisa und ich haben uns überlegt, dass wir uns am liebsten Frieden wünschen.“

Adisa, 10 Jahre, Kroatien: “ Meine Freundin Fatima und ich brauchen unsere Familien zum Wohlfühlen. Wenn wir groß sind, wollen wir uns gegen Vergewaltigung und Rassismus engagieren.“

Anisa, 15 Jahre, Kroatien: “ Kroatien ist meine Heimat. Ich fühle mich da wohl, wo meine Familie ist. Wenn ich groß bin, möchte ich mich gegen Rassismus engagieren und anderen helfen. Meine Lehrer sind für mich hilfreich, weil sie mich weiterbilden.“

„Bei UNICEF gibt es eine lange Tradition, Kinder in ihren Lebensumfeld zu fotografieren und ihre Verletzlichkeit, aber auch Stärke zu zeigen. Dabei ist für UNICEF das oberste Gebot, die Würde des Kindes zu wahren. Mit Kindergesichtern soll Empathie und Verständnis für die Rechte des Kindes geweckt werden.“

 

 

 

 

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