Der Roman: Hannas Töchter

Unser Food & Leben Blog hannastoechter.de gründet sich auf den Namen unserer Mutter Johanna, die sich seit September 2014, plötzlich aus dem vollen Lauf unser aller Leben, nun alleine in neue Gärten aufmachen muss. In den letzten 10 Jahren Ihres Lebens gab es selten eine Woche, in der sich Hanna nicht mit einer von uns getroffen, verreist, gefeiert, besucht, Fußball geschaut oder spazieren gegangen ist. Aus unseren tiefen Gefühlen für Sie und zu unserer Kindheit und unserem Vater ist der Name des Blogs entstanden.

Ähnlichkeiten mit dem gleichnamigen Roman von Marianne Fredriksson ist nicht beabsichtigt und auch in keinster Weise Gegenstand unseres Blogs. Dennoch werden wir auf das Buch angesprochen und möchten gerne das tolle Buch und auch diese schöne Buchbesprechung von Kerstin Brüll hier vorstellen, denn dieses Buch haben auch wir gerne gelesen.


 

Hannas Töchter

Roman
von
Marianne Fredriksson

Fischer Verlag

Buchvorstellung von  Kerstin Brüll:

Auszug aus der Buchbesprechung:

Inhaltsangabe

Der Roman ,,Hannas Töchter“, geschrieben von Marianne Fredriksson, ist einer der erfolgreichsten Werke der letzten Jahre. Er brachte die Autorin an die Spitze der Bestsellerlisten, obendrein wurde sie zur ,,Autorin des Jahres“ in Schweden, sowie auch in Deutschland gewählt. ,,Hannas Töchter“ beschreibt die Geschichte dreier schwedischer Frauenleben und deren Schicksale, eingebettet in die Problematik der jeweiligen Zeit und Generation.

Der Roman beginnt mit Anna, der jüngsten der drei Frauen. Sie findet sich im Alter von sechzig Jahren im Pflegeheim ihrer Mutter Johanna wieder, die an Alzheimer leidet, und beschließt sich auf die Suche nach sich selbst zu machen, dabei stößt sie auf ihre Großmutter Hanna und den Lebensbericht ihrer Mutter.
Der zweite Abschnitt des Romans ist der Bericht von Hanna. Sie ist zwölf, als sie vergewaltigt wird, dreizehn als sie einen Sohn gebärt. Als ein Müller nach Dalsland kommt heiratet er sie, trotz des unehelichen Sohnes. Hanna führt ein einfaches Leben als Müllersfrau. Sie und der Müller bekommen noch vier Kinder miteinander, doch nur die Tochter Johanna wird näher beschrieben. Als ihr Mann stirbt, zieht Hanna mit ihren Kindern nach Göteborg zu dem unehelichen Sohn. In der Großstadt tut sie sich schwer, sie ist bäuerisch und altmodisch, die Stadt jedoch ist im Umbruch zu einer neuen Zeit.

Darauf folgt ein Zwischenspiel, das sich wiederum mit Anna beschäftigt, die sich viel aus ihrem Leben zwischen ihrer Jugend bis zur Gegenwart zurück ins Gedächtnis ruft und sich mit ihrer Großmutter vergleicht.

Der nächste Abschnitt des Romans ist die Lebensgeschichte von Johanna. Sie ist ein intelligentes und hübsches Mädchen. Als sie mit der Schule fertig ist arbeitet sie bei einer Bürgerfamilie, gibt diese Anstellung wegen des Herrn des Hauses bald auf und nimmt eine Anstellung als Delikatessenverkäuferin an. Bald darauf lernt sie ihren Mann kennen und heiratet ihn. Nach zwei Fehlgeburten bekommt sie eine Tochter, Anna, erleidet jedoch danach noch einmal zwei Fehlgeburten. Sie lebt als einfache Hausfrau, erlebt, wie ihre Tochter erwachsen wird, selbst heiratet und zwei Kindern das Leben schenkt. Johanna wird alt und in ihr beginnt die Alzheimerkrankheit zu wüten, bis sie schließlich nichts mehr mit der Außenwelt zu tun hat.

Im letzten Abschnitt ist nochmals Anna dargestellt, die den Tod ihrer beiden Eltern erfahren muss und dies in Form eines Buches über die Großmutter, Mutter und sich selbst zu verarbeiten versucht.

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