Gott der Natur – Bali

Hallo Ihr Lieben,
Ja wir sind schon seit längerem in Bali angekommen und leider habe ich es noch nicht (bis jetzt) geschafft einen Post zu verfassen…also kommen heute vieeele Bilder auf einmal und wahrscheinlich nicht so viel Text aber wir werden sehen. 
Alles in allem gefällt mir Bali sehr gut und ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen eine Reise nach Bali zu machen.
Vom Flugzeug konnten wir schon die neue Autobahn sehen, direkt am Flughafen. Erst seit einem Jahr ist sie befahrbar und nur ein Jahr haben die Bauarbeiten gedauert. Wir sind dann direkt mit unserem Fahrer Martin in unser Hotel in Ubud gefahren. Er hat uns sogar mit einem beschrifteten Schild „Miss KENIA“ abgeholt haha. Martins Handynummer hatte ich ein paar Monate zuvor über einen Chatroom gefunden und ihn einfach per Whatsapp kontaktiert. Er spricht außerdem super Deutsch! War schon einmal in Deutschland (Einladung von einem Kunden), hat sonst aber die Deutsche Sprache in Bali in einer Internationalen Schule gelernt.
Das ist ein Bild von unserem ersten und wahrscheinlich besten Hotel in Bali, Ubud. Genau so wie man sich ein schönes Resort vorstellt! Das Essen war auch klasse und direkt am Resort lag eine Straße mit vielen Geschäften. Das Resort war sehr schön ruhig und bei dem leckeren Frühstücksbuffet haben wir uns immer den Bauch vollgeschlagen haha.
Auch nur wenige Minuten zu Fuß lag der Monkey Forest. Dort laufen wirklich viele süße kleine Äffchen durch die Gegend und es macht total viel Spaß, ihnen beim Banane oder Mais fressen zuzusehen.
Wir haben uns dann entschlossen eine vier Tagestour mit Martin durch die Insel zu machen.
Ich habe hier jetzt nicht von jedem Stopp Bilder ausgewählt, einfach weil es vieeel zu viel geworden wäre, aber die schönsten und wichtigsten habe ich für euch ausgesucht.
Hier im Hintergrund ist der Wassertempel im Osten Balis zu sehen. Nur die Gläubigen dürfen in den Tempel hinein gehen.
Auch wichtig für uns war ein typisch Balininesischer Markt zu sehen. Sie finden hier jeden Tag statt und es wird von Früchten, Gemüsen, Hühnern, Kampfhähne, Opfergaben, Schmuck und frisch zubereitetes Essen alles angeboten. Martin hat uns empfohlen nie von einem Imbiss oder Warung essen zu bestellen, da sie entweder ganz ohne Wasser bzw. ohne Hygiene arbeiten oder mit dem Tap Wasser, welches hier nicht zu trinken ist. Bisher hatten wir noch keine größeren Bauchbeschwerden.
 
Der Elefanten Tempel (leide ohne Elefanten) Goa Gajah Gianyar ist einer der ältesten Tempel auf Bali. Im Hintergrund der Eingang in die Elefantenhöhle, in der früher die Mönche gelebt haben und auch noch Schlafkammern zu sehen sind. Und nein, das war nicht unsere gesammte Gruppe wir sind nur zu zweit mit Martin gereist.
Blick auf den Regenwald. Unten im Tal liegt ein weiterer Tempel zu dem 2.000 Treppenstufen runter führen. Natürlich muss man auch die Treppen wieder hoch laufen…
Hier ist ein Bild von einem der vieeelen gespaltenen Toren. Sie sind sehr sympolisch für die Buddhistische Religion und stehen zb an der Ankunft vom Flughafen, an den Ortsgrenzen und bei Eingang in einen Tempel, dort meistens noch mit Wärtern rechts und links, welche den Tempel beschützen.
Wir sind außerdem in einen Gewürz-/Obtgarten gegangen. Sehr interessant. Als Deutsche weiß man oft nicht, wie welche Frucht wächst, obwohl man sie so oft isst und die meisten sogar in deutschen Supermärkten kaufen kann.
Das zb ist Pfeffer, eine Schlingplatze.
Und das hier Kakao! In verschiedenen Stadien. Rechts eine kleine Pflanze mit Blüte, die direkt aus dem Stamm wächst. Weiter links ist sie dann schon größer und die Frucht beginnt langsam zuwachsen.

Und kaum zu glauber wird dann so eine große gelbe Frucht mit weißem Fruchtfleisch. Hier sind viele kleine braunen Kerne an denen man lutschen kann, das weiße Fruchtfleisch schmeckt sehr süß.
Und das ist Zimt! Baumrinde! Es hat total gut nach Zimt gerochen. Endlich mal etwas Weihnachtsstimmung.
Und hier wächst eine Ananas aus dem einem Strauch. Hier in Bali gibt es auch reife grüne Ananas, so wie reife grüne kleine süße Mangos. Die „guten“ bzw süßen Ananas sind hier die kleinen und die großn werden eher zum backen und kochen verwenden. Leider bekommen auch die ganzen Hotels die grünen unreifen Ananas geliefert, da diese Frucht nicht lange haltbar ist, wenn sie mal reif ist.
Mangosteen. Sehr lecker. 
Sirsak. Sehr selten und schwer zu finden. Ist sehr glitschig. Hat uns nicht soooo geschmeckt.
Lunch mit Blick auf den großen Vulkan von Bali. Noch aktiv. Letzter Ausbruch war 1963. Das harte Lava Gestein wird viel als Baumaterial verwendet und der Handel damit ist weit verbreitet und macht gutes Geld.
Mitten im Bambuswald.

Frauen tragen alles auf dem Kopf. Hier zwei Bananenstangen am Rande eines großen Marktes.
Sogar die Männer beeindruckt die schwere Last. Eine Coconut ca 1-1,5 kg. Die Frau trägt hier mind. zehn Stück! Das Bild habe ich in einem alten Dorf fotografiert. Das Dorf ist extra fast noch so, wie es früher einmal war. Schön kann man hier die gepflasterten Straßen sehen. Wilde Ochsen lagen hier in der Gegend herum und nebendran wurde das Ochsenleder getrocknet.
Das hier ist ein Fest einer Familie. Bei Fensten wird das Essen nur von den Männern gekocht. Das Alltägliche Essen kochen die Frauen. Hier gibt es oft Feste.
Das ist der Wasserfall von Bali. Nach der Regenzeit ist er ganz breit. Einheimische schwimmen im Wasser und klettern hoch.
Das Bild ist mitten in einem alt traditionellen Balinesischen Haus. In der Mitte die kleine Hütte ist ein breites Bett und fertig zum reinliegen. Aber nein, dort liegt der Leichnahm eines Familienmitgliedes nach dem Tod und wartet darauf, das die Seele in den Himmel geht. Der Leichnahm kann schonmal gute drei Wochen dort liegen…
Außerdem hat jedes Haus einen Familientempel, welcher immer im Norden stehen muss.
So ich hoffe ihr habt einen kleinen Eindruck in unser bzw in das Leben in Bali bekommen.
Ich melde mich bald wieder
Love, Keni

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