Schwarzwaldgruß von geWollt

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr im Kommissariat der 10. Lametta mitmachen durften. Lametta ist ein toller, lokaler Kunst- und Designmarkt der immer am 2. Adventswochenende im Tollhaus Karlsruhe stattfindet.

Wer ist geWollt.Filzkunst™ ?

Tina und ich von Hannastöchter haben uns zusammen mit unserer Freundin Annette dem Erhalt des Filzens und Walkens von Merinowolle verschrieben. Bereits 2004 gründeten wir aus diesem Anlass die Marke geWollt.Filzkunst™. Das alte Kunsthandwerk war vor dem Spinnen und Stricken von Wolle eine Möglichkeit, warme Kleidung herzustellen, ohne dass ein Tier getötet werden muss. Bis heute formen wir aus 100 % Merinowolle in Karlsruhe und Ettlingen tolle, farbenprächtige Ringe, Broschen und Schmuckstücke jeglicher Art. Die aus Schafwolle, Olivenseife und Wasser hergestellten Unikate werden, ähnlich einer Skulptur, mit viel Aufwand und Geduld in Form gebracht. Kleinserien von oft nur 10-20 Stück sind selbst entworfen und durch Ihre Farbenpracht auch Ausdruck unserer Energie und Freude an der Kunst.

Die Schwarzwälderinnen in uns… 4 x 1/4 = Eine Ganze ?

Wir sind zwar durch und durch Karlsruherinnen und auch nicht aus dem Ortenaukreis, in dem die Trachtenhüte getragen werden aber genetisch gesehen sind wir zu 1/4 Schwarzwälderinnen. Und das kam so: Unsere Oma, die Mutter unsere Mutter Hanna, kam aus dem Schwarzwald und gab ihren vier Töchtern die Schwarzwälder Kultur und die Liebe zur Landschaft, dem Gärtnern und dem Kunsthandwerk weiter. Und diese Liebe gab Hanna ihren vier Töchternn weiter und so lebt die Liebe zum Schwarzwald auch in ihren Enkeln weiter.

…dank Oma Rosina und Opa Gustav

Unsere Oma Rosina wurde in Heuweiler geboren, eine der kleinsten selbständigen Gemeinden dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. DIe Nachbargemeinde ist übrignes das Glottertal. Als Schreinertochter begegnete sie Gustav, einem hochgewachsenen Schreinergeselle aus dem Landkreis Karlsruhe, der Anfang der 1920 Jahre auf der Walz im Schwarzwald war. Sie verliebten sich ineinander, heiratete und lebten in seinem Elternhaus in Liedolsheim. Dort zogen sie mit viel Liebe ihre vier Töchter groß, die wir in unserer Jugendzeit als große Familie erleben durften. Ich habe die Großeltern leider nicht mehr aktiv erlebt, aber die Geschichten von Hanna und meiner Tanten Heide und Charlotte sind mir wohl bekannt.

Bollenhut

Übrigens….

 

Als Bollenhut wird ein Strohhut bezeichnet, der seit etwa 1800 zur Tracht der evangelischen Frauen in den drei benachbarten Schwarzwalddörfern Gutach, Kirnbach und Hornberg-Reichenbach im Ortenaukreis gehört. Mit seinen aufgesetzten Bollen aus Wolle wurde der malerisch aussehende rote Bollenhut zu einem Symbol des gesamten Schwarzwaldes, obwohl er dort an sich nur in einem relativ kleinen Gebiet verbreitet ist. Quelle: Wikipedia.
Rote Bollenhüte tragen unverheiratete Frauen.

 

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